Der erste Schritt: Einsatz nicht vorschnell bestätigen
Setzen Sie den Auftrag intern auf „Klärung“ und bestimmen Sie eine verantwortliche Person. Auftraggeber und Transportführer sollten frühzeitig eine belastbare Information erhalten. Eine vorschnelle Zusage ohne geprüfte Ersatzressource verschärft das Risiko.
Bei Fahrerabsage
- Verfügbarkeit geeigneter Mitarbeiter und Partner prüfen.
- Führerschein, BF3-Ausweis und erforderliche BF4-Einweisungen kontrollieren.
- Arbeits- und Ruhezeiten sowie Anfahrt berücksichtigen.
- Bescheid, Route und Einsatzunterlagen vollständig übergeben.
- Änderung und Zeitpunkt dokumentieren.
Nicht jede verfügbare Person ist für jeden Streckenabschnitt qualifiziert. Die Qualifikationsprüfung darf auch bei hohem Zeitdruck nicht entfallen.
Bei Fahrzeugausfall
- Fehler und Einsatzfähigkeit technisch bewerten lassen.
- Passenden BF-Fahrzeugtyp aus dem eigenen Bestand suchen.
- Fristen, Ausstattung und WVZ-Anlage des Ersatzfahrzeugs prüfen.
- Partner- oder Mietfahrzeug nach denselben Kriterien freigeben.
- Fahrzeugwechsel an alle Beteiligten kommunizieren.
Eskalationskontakte vorbereiten
Eine aktuelle Liste sollte interne Entscheider, Werkstatt, Vermieter, Partnerunternehmen, Auftraggeber und Transportführer enthalten. Definieren Sie, wer außerhalb der Bürozeiten entscheiden und verbindlich kommunizieren darf.
Mindestinformationen für die Übergabe
- Auftragsnummer und Ansprechpartner,
- aktueller Bescheid einschließlich Anlagen,
- Start, Ziel, Termin und Übergabepunkt,
- vorgeschriebener Fahrzeugtyp und Regelpläne,
- bekannte Änderungen oder offene Rückfragen,
- vereinbarter Kommunikationskanal.
Abbruchkriterien festlegen
Der Notfallplan benötigt eine klare Grenze: Wenn Qualifikation, Fahrzeug, Dokumente oder sichere Einsatzvorbereitung nicht rechtzeitig nachgewiesen werden können, darf die Begleitung nicht allein aus Termindruck übernommen werden. Die Entscheidung und Kommunikation sind zu dokumentieren.
Nach dem Ereignis
Erfassen Sie Ursache, Reaktionszeit, Zusatzkosten und Ergebnis. Wiederkehrende Ausfälle können auf Wartungsdefizite, zu knappe Personalplanung oder fehlende Partnerkapazitäten hinweisen. Der Notfallplan sollte nach jedem relevanten Fall aktualisiert werden.
Ersatzressourcen schneller finden
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