Wofür Kunden ein Streckenprotokoll brauchen
Wer einen Schwertransport plant, muss wissen, welche Strecke die richtige ist und wo es Probleme gibt. Dafür wird die Strecke vorab erkundet. Je nach Strecke muss geklärt werden:
- wo Schilder abgebaut werden müssen,
- wo an der Straßenführung etwas geändert werden muss,
- wo Straßen gesperrt und temporäre Schilder aufgestellt werden müssen,
- wo Ampeln oder Leitplanken abmontiert werden müssen.
All das wird aufgenommen und protokolliert. Das Protokoll lässt sich später zum Beispiel beim VEMAGS-Antrag mit einreichen. Wie Bescheid und Strecke zusammenhängen, beschreibt die Seite VEMAGS-Bescheid auslesen und Strecke prüfen.
Die Streckenstudie in drei Schritten
1. Anliegen aufnehmen und die Studie vorbereiten (Büro)
- Das Büro nimmt das Anliegen des Kunden auf und plant die Strecke.
- Es gibt Wegpunkte vor, an denen etwas zu tun ist: fotografieren, aufmessen, prüfen.
- Es prüft, ob zu einem Wegpunkt schon Daten vorliegen. Sieht das Büro, dass dort vor einigen Wochen schon etwas aufgenommen wurde, und reichen die Daten, übernimmt es sie in die eigene Streckenstudie und arbeitet damit weiter. Der Fahrer muss dann nicht extra zu diesem Punkt fahren.
- Liegt ein Wegpunkt auf mehreren Strecken oder wird er für mehrere Transporte gebraucht, muss nicht jeder Fahrer dorthin.
2. Daten vor Ort sammeln (Fahrer am Handy)
- Der Fahrer bekommt den Auftrag auf sein Handy und sieht, wohin er muss. Er navigiert zu den Wegpunkten.
- Im Hintergrund läuft automatisch die Zeiterfassung mit, und die gefahrene Strecke wird mit GPS-Koordinaten aufgezeichnet. Die Koordinaten können vom Handy kommen. Hat das Fahrzeug eine Fahrzeugortung, lässt sich auch diese nutzen, und die Aufzeichnung ist dann noch genauer.
- Er macht die Fotos, nimmt Messwerte auf und protokolliert, was er tut.
- Hat er einen Wegpunkt erledigt, markiert er ihn am Handy als abgeschlossen. Im Büro erscheint eine Nachricht, das Büro sieht das Ergebnis sofort und kann direkt Feedback geben, ob die Aufnahme passt oder nicht.
- Liegen unterwegs weitere Punkte, die für andere Studien gleich sind, kann derselbe Fahrer sie mit erledigen.
- Am Ende schließt er das Streckenprotokoll und die Aufnahmen ab. Es landet wieder im Büro.
3. Bearbeiten und fertigstellen (Büro)
- Das Büro bearbeitet die Aufnahmen nach: Es zeichnet in die Bilder ein und ergänzt Kommentare.
- Am Ende steht das Streckenprotokoll als PDF oder als interaktive Seite, die Sie direkt dem Kunden schicken können.
Weniger Fahrten bedeuten weniger Zeit und weniger Kosten. Das gilt vor allem, wenn Wegpunkte für mehrere Studien gleich sind.
Beta: kostenlos bis Ende 2026 testen
Das Streckenprotokoll gibt es als Beta-Version. Wer es ausprobieren möchte, meldet sich bei uns und kann es bis Ende des Jahres kostenlos testen. Zur Einordnung von Auflagen an Bauwerken hilft der Artikel Brückenauflagen bei Schwertransporten.
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